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INFO  - MEERESANGELN IN NORWEGEN


Norwegen, das gelobte Land des Angelsports


Nirgendwo in Europa findet der Angler solche Möglichkeiten vor. Ob mit der Fliege an den Flüssen auf Lachs, - oder auf dem Meer und zwischen den Schären auf Dorsch, Lumb, Leng und Co. Nicht umsonst titelte eine bekannte Fährgesellschaft: "Wenn Angeln eine Religion ist, ist Norwegen das gelobte Land!"

 

Das Angelgerät: "Mit drei bis vier Kombis sind Sie gut ausgerüstet!"

 

1. Leichte Bootsrute oder Spinnrute mit einen Wurfgewicht von ca. 100 g etwa 3m lang. Kleine Multirolle, wie etwa ABU 6000 oder Stationärrolle, die 300 m 0,35mm Monofilschnur erfasst zusammen mit einer Ersatzspule mit geflochtener Schnur, die eine Tragkraft von etwa 10 kg hat. 


 

 


2. Bootsrute der 30lb.-Klasse, 2,40 m lang mit Multirolle, Penn GTI 320, Penn Senator 114, Penn 49L ABU 10000, Shimano TLD 20 oder ähnlich. Geflochtene Schnur mit einer Tragkraft von etwa 20 kg. Diese Ausrüstung ist in den richtigen Händen normalerweise allem gewachsen, was in Norwegen anzutreffen ist.

3. Wollen Sie große Dorsch jenseits der 20 kg-Grenze pilken oder mit Naturködern großen Leng und Heilbutt die Stirn bieten und das in Tiefen bis zu 300 m, dann brauchen Sie eine 30lb. - 50lb. Stand-Up-Ausrüstung und Harnisch. Stand-Up-Rute, Shimano oder Penn Nevercrack oder Millenium 30lb. - 50lb., Rolle Penn GTI 340, Senator 116, KG 30 oder Shimano TLD 30/II bespult mit geflochtener Schnur der Tragkraft 30 kg bis 40 kg.

4. Schließlich sollte man vielleicht eine leichte Spinnkombination mit einer 0,20er Schnur und ein paar leichten Blinkern mitnehmen. Damit kann man sehr viel Spaß mit Kleinstfischen und Makrelen haben.

 

 

Pilker unter folgenden Bedingungen...

 

Werfen vom Boot/Steg/Felsen, Wassertiefe ab 10 m, Strömung mäßig bis stark.
Werfen vom Boot/Driften in Tiefen ab 20 m mit gemäßigter Strömung.
Driften in Tiefen ab 40 m mit mittlerer bis schneller Strömung.
Driften in Tiefen ab 70 m und starker Strömung.
Gewicht 30 g-100 g 100 g-250 g 250 g-400 g 400 g

Fängige Formen:
länglich / fischförmig / fischförmig / flach / länglich / fischförmig / Bananenform (Jökel)

Fängige Farben:
chrom / gelbgrün / blausilber / chrom / gelbrot / schwarzrot / grünpink

An Kleinteilen sollten in der Gerätekiste sein:
stabile Karabinerwirbel, ein Sortiment kleinerer Wirbel, verschiedene Haken zwischen Gr. 1 und 8/0, verschiedene Beifänger inkl. Gummimakks, Gr. 3/0, 5/0, 10/0, Gummiaale (Red Gills), monofile Vorfachschnur 0,40, 0,90, 1,5 mm und ein Sortiment Kunststoffperlen, Sprengringe, Laufboom, Gewichte von 20 g bis 400 g sowie Pilker von 30 g - 400 g.

 

Köder:


Nach dem Pilker ist der erfolgreichste Köder wahrscheinlich der Gummimakk, der oft am gleichen Vorfach als Beifänger benutzt wird. Leng sowie Dorsch verschmähen Naturköder auch nicht. Hering und Kleinköhler sind gute Köder. Makrelenfetzen scheinen weniger anzumachen, sind aber immer einen Versuch wert. Dorsche und Leng haben riesige Mäuler und einen entsprechenden Appetit, und da von einem großen Köder eine große Duftspur ausgeht, heißt meine Devise: Viel hilft viel! Große Cocktailköder aus z. B. Fischfetzen und Tintenfischen sind manchmal sehr erfolgreich. Alle Krebse, Fische und Meeresmuscheln gehören zum Speiseplan des Dorschs. Ein bisschen Experimentierfreudigkeit kann außergewöhnliche Resultate bringen, vorausgesetzt der Köder ist frisch. Für Pollack, Köhler, Lumb und Seewolf sollte man das ganze etwas zierlicher gestalten, ein etwa 8 cm mal 1 cm langer Filetstreifen an einem langschenkligen Haken wedelt schön in der Strömung und gibt verlockende Düfte ab. Köder wie Krebse oder Muscheln, die etwas weicher sind, kann man mit etwas dünnem "Strumpfgummi" an den Haken binden.

 

Fangtechniken:


in Norwegen werden die meisten Fische mit Pilker gefangen. Den Pilker sollte man den Gegebenheiten entsprechend wählen. Wichtige Kriterien sind Gewicht, Form und Farbe - in dieser Reihenfolge. Der Bootsangler hat es leichter, er kann in Norwegen vielerorts direkt vor der Küste große Dorsche fangen, manchmal beim Pilken, aber oft ist das Driften mit Naturköder eine erfolgreiche Methode.

 

Am meisten Spaß bereitet das Fangen von Dorsch, Pollack und Köhler mit der ersten Ausrüstung und geflochtener Schnur. Damit spürt man jeden Biss, egal wie leicht er ist. Köder sind wie erwähnt Pilker mit Beifängern, Gummiaale oder Twister. Bei Gummiaalen ist eine gute Köderführung wichtig. Der Köder wird am Anfang der Drift bis auf den Grund gelassen und während der Drift langsam und stetig bis kurz unter die Oberfläche eingeholt. Man zählt die Kurbelumdrehungen, um festzustellen, in welcher Tiefe sich die Fische befinden oder man nutzt ein kleines Zählwerk. Pollack und Köhler spielen oft mit einem Köder und diese kleinen Zupfer spürt man bei dem oben beschriebenen Gerät bis in das Handgelenk. Wer jetzt anschlägt, fängt nichts. Doch wer die Nerven behält und stetig weiterkurbelt, kann meistens recht bald einen Fisch auf den Planken begrüßen. Wenn Sie einen Fisch gehakt haben, der 10 kg oder mehr wiegt, werden Sie wahrscheinlich 15 Minuten zu tun haben, bis der Fisch etwa 15 oder 20 Meter höher gepumpt worden ist. Wenden Sie diese Methode in geschützten Lagen an tiefen Felswänden an, so können Sie die ganze Felswand in verschiedenen Tiefen abfischen.

 

Eine andere, sehr erfolgreiche und vor allem im Sommerhalbjahr wirksame Methode ist das Angeln mit Köderfischen oder Fischfetzen ohne Blei oder Schwimmer, der besondere Reiz liegt hier im Drill. Denn auch kleinere Fische bieten dann, ungehemmt von Posen oder Gewichten, ein sehr dynamisches Drillverhalten. Das geht am besten in Bereichen mit sehr schnell strömendem Wasser, in Salzströmen zum Beispiel. Man lässt den Köder einfach treiben, große Würfe sind ohne Gewicht nicht möglich. Den Erfolg kann man steigern, indem man mit einem Brei aus Fischabfällen und Haferflocken etwas anfüttert. Als Beifang fängt man so kleine Köhler, Lippfische, Makrelen und Hornhechte. Gummiaale werden ebenso wie Naturköder an einer Durchlaufmontage angeboten.

 

Das ist Angeln pur! Rund um Norwegens beste Angelreviere begleiten Sie unsere Profi Guides! Ihr ganz persönlicher Guide führt Sie zielsicher zu ihrem persönlichen Rekordfisch.....

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